Mecklenburg-Vorpommern.NABU.de Projekte & Aktionen Schreiadlerschutz
Letzte Paradiese für den Schreiadler
Letzte Paradiese für den Pommernadler
NABU sichert Flächen als Brutlebensraum
Schlecht für den Nachwuchs: Schreiadler reagieren sehr empfindlich auf Störungen.
Gerade mal 100 Schreiadler-Brutpaare gibt es in Deutschland noch. Davon leben um die 80 in Mecklenburg-Vorpommern. Hier finden sie noch letzte Oasen aus abwechslungsreichen Laubwäldern und eingestreuten feuchten Senken. Schreiadler sind sehr anspruchsvoll bei der Wahl ihres Brutplatzes. Dabei sind sie auf strukturreiche Laub- und Mischwälder mit möglichst hohem Grundwasserstand, viel Totholz und ausgeprägten Waldsäumen angewiesen.
Ein ganz besonderes Schauspiel ist die Jagd des Schreiadlers. Obwohl er ein wahrer Flugkünstler ist, jagt er gern zu Fuß. Von Sitzwarten aus verschafft er sich einen guten Überblick über die Wiese. Sobald er eine fette Maus oder einen leckeren Frosch erspäht hat, spurtet er los. Allerdings ist es eher selten, dass man einen Schreiadler zu Gesicht bekommet. Denn der kleinste unter den einheimischen Adlern ist sehr scheu. Bereits die kleinste Störung kann dazu führen, dass der Schreiadler seinen Brutplatz verlässt und nie mehr zurückkehrt.
Aufgrund seines Hauptverbreitungsgebietes hat Mecklenburg-Vorpommern eine ganz besondere Verantwortung für den Schutz dieses seltenen Greifvogels. Der NABU kauft Waldflächen, um diese dauerhaft als Brutlebensraum zu sichern.
Lesen Sie mehr über das Schreiadlerschutzprojekt des NABU Mecklenburg-Vorpommern
110 Hektar für Schreiadler & Co
Dem NABU Mecklenburg-Vorpommern werden im Naturschutzgebiet Lieper Burg rund 110 Hektar übertragen. Damit können einzigartige Lebensräume mit ihrem speziellen Arteninventar erhalten und entwickelt werden. Auch der äußerst seltene Schreiadler brütet dort.
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Projektgebiet Griever Holz
Ein besonders schützenswertes Gebiet ist das Griever Holz. Schreiadler und Kraniche finden hier eine Heimat. Um diesen Lebensraum dauerhaft zu schützen, wird im Griever Holz ein Großteil des Laubwaldes, die totholzreichen Altbaumbestände, komplett aus der Nutzung genommen.
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Engagiert für den Pommernadler
Der begeisterte Greifvogel-Fan Markus Jais interviewte die Koordinatorin des Schreiadlerschutzprojektes Britta Gronewold. Sie erzählt, warum es der Schreiadler in Deutschland so schwer hat und was getan werden muss, damit der kleinste Adler auch bei uns eine Zukunft hat.
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Sorgenkind unter den Adlern
Seeadler und Fischadler können bei uns in Mecklenburg-Vorpommern fast täglich beobachtet werden. Der Schreiadler jedoch ist eine wahre Rarität. Aufgrund der anhaltenden Zerstörung von Lebensräumen gibt es heute in Deutschland nur noch um die 100 Brutpaare. 80 von ihnen leben hier!
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Werden Sie Schutzgebietsbetreuer
Der NABU-MV sucht Schutzgebietsbetreuer für das Griever Holz. Mehr
Hilfe für den Schreiadler
Im Griever Holz brütet ein Schreiadlerpaar regelmäßig. Helfen Sie mit Ihrer Spende, dass sein Revier ungestört bleibt. Mehr


