Mecklenburg-Vorpommern.NABU.de Projekte & Aktionen Schwalbenschutz
Warum Schwalbenschutz?
Schwalbenschutzprojekte
NABU-Projekte für die Schwalben
Schwalben gelten als Glücksbringer und sollen Höfe vor Feuer schützen.
Schwalben galten früher als Glücksboten. Auch heute begeistert die Rückkehr der Schwalben nach einem langen Winter noch viele Menschen. Die Ankunft der ersten Schwalbe wird häufig besonders zur Kenntnis genommen, "obwohl eine Schwalbe noch keinen Sommer macht". Dem Volksglauben nach schützen Schwalben das Haus vor Brand und Blitzeinschlag und das Vieh im Stall wird von den sympathischen "Schwätzern" vor Krankheiten bewahrt.
Als Kulturfolger haben sich Mehl- und Rauchschwalben an eine vom Menschen geprägte Umgebung angepasst. Dennoch gehen die Schwalbenbestände seit Jahren zurück, den Vögeln fehlt es bei uns an geeigneten Bedingungen zum Brüten. Die Ursachen hierfür sind längst bekannt. Vor allem der Mangel an geeignetem Nestbaumaterial sowie fehlende Nistplätze machen den Schwalben das (Über-)Leben schwer.
Junge Mehlschwalben
Sie bauen ihre kunstvollen Nester aus Lehm. Jahrzehntelang fanden sie zur Genüge lehmiges Bodenmaterial in feuchten Pfützen auf Feldwegen oder auf ungepflasterten Plätzen. Heute ist der Großteil dieser Flächen versiegelt. Veränderte Hygienevorstellungen sowohl in der Landwirtschaft als auch in Privathaushalten lassen keinen Raum mehr für Schwalbennester. Viele Menschen stört der vor allem zur Fütterungszeit anfallende "Dreck". Schwalben sind bei ihnen nicht mehr gerne gesehen.
Die Nester werden entfernt, zur Vergrämung werden Flatterbänder gespannt und auch die Viehställe sind heutzutage völlig steril und verschlossen. Hinzu kommt, dass es den Schwalben durch die Aufgabe vieler landwirtschaftlicher Betriebe an ausreichender Insektennahrung mangelt. Außerdem kommen sie bei ihrer Nahrungssuche über intensiven landwirtschaftlichen Flächen sie vermehrt in den tödlichen Kontakt mit Bioziden. Die Zerstörung von Schilfbeständen vernichtet wichtige Rastplätze der Schwalben. Und nicht zuletzt birgt auch der jährliche Zug in die Überwinterungsgebiete seine Gefahren: In südlichen Ländern gelten viele Singvögel als Delikatesse und werden bejagt.
Noch freuen wir uns über die Rückkehr der Schwalben, die endlich den Sommer verkünden. Doch was, wenn bald gar keine Schwalben mehr am mecklenburg-vorpommerschen Sommerhimmel fliegen?
Wer den weiteren Rückgang der kleinen Flugkünstler verhindern möchte, der kann auf einfache Weise helfen. Verschiedene Hilfsmöglichkeiten für Schwalben haben wir hier für Sie zusammengestellt.
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Tipps zum Schwalbenschutz
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Schwalbenprojekte des NABU MV
Schwalbenfreundliches Haus
Die Aktion "Schwalbenfreundliches Haus" geht in die dritte Runde. Auch in diesem Jahr können sich Pensionen und Hotels bei dieser Aktion bewerben und so zeigen, dass Schwalben aus Mecklenburg-Vorpommern nicht verwschwinden dürfen.
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Schwalbenschutzbetreuer
Ehrenamtliche Schwalbenbetreuer des NABU kümmern sich um unsere Sommerboten. Je nach Interessenschwerpunkt erfüllen sie verschiedene Aufgaben. Sie helfen beim Schwalbenmonitoring oder beraten Laien in allen "Schwalbenfragen": Vom Nistkastenbau bis zum schwalbengerechten Stall. Wenn auch Sie Lust haben sich für die Schwalben zu engagieren, setzen Sie sich mit uns in Verbindung.
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Schwalbenschutz an der Schule
Kinder mit Ihrer Umwelt vertraut zu machen, ist ein wichtiges anliegen des NABU. Denn was sie kennen, das werden sie hoffentlich auch schützen. Daher hat der NABU in den vergangenen Jahren den "Schwalbensommer an Schulen" veranstaltet. Hier wurde gesbastelt, gespielt und viel gelernt. Nach zwei Tagen wussten die Kinder genau Bescheid über ihre Nachbarn, die Schwalben.
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Werden Sie Schutzgebietsbetreuer
Der NABU-MV sucht Schutzgebietsbetreuer für das Griever Holz. Mehr
Hilfe für den Schreiadler
Im Griever Holz brütet ein Schreiadlerpaar regelmäßig. Helfen Sie mit Ihrer Spende, dass sein Revier ungestört bleibt. Mehr


