Mecklenburg-Vorpommern.NABU.de Themen Streuobst

Apfeltag am Schaalsee

Apfeltag am Schaalsee

Am 11.10.09 dreht sich in Schönwolde alles um den Apfel

Streuobstwiese im Herbst

Herbstliche Streuobstwiese

01. Oktober 2009 - Die NABU-Regionalgruppe Schaalseelandschaft und die AG Streuobst laden am Sonntag, den 11.10.09 von 10-17 Uhr zum Schaalsee-Apfeltag ein. Veranstaltungsort ist die Schaalsee-Mosterei in der Kneeserstraße 2 in Schönwolde (OT Lützow-Horst).

Der Apfeltag umfaßt alle wichtigen Themen im Bereich Obst und Streuobst. Zur Sortenbestimmung kommt die Pomologin Dr. Ute Hoffmann. Ein Apfel-Doktor gibt Ratschläge bei Schädlingsbefall. Bei der Apfelsorten-Ausstellung erhält man einen Überblick über die Vielfalt und auf dem Apfelmarkt werden viele gute alte Sorten gehandelt. Alte Obstbaumsorten bietet die Bioland Baumschule Hoffmann an. Weitere Höhepunkte sind das Apfelsaftpressen in der Schaalsee-Mosterei (Lohnmosterei) und die Verkostung von über 20 verschiedenen Apfelsäften. Auch die Besichtigung der Mosterei sollte man sich nicht entgehen lassen. Dazu gibt es regionale Speisen und Getränke (von Fisch bis Wild). Ein umfangreicher Büchertisch informiert zum Thema Obst und Streuobst.

Streuobstwiesen und Obstalleen sind ein wichtiger Bestandteil einer natürlichen Umwelt , da bis zu 5000 Tier-und Pflanzenarten in ihnen vorkommen. Die Streuobstwiesen-und Alleen haben aber nicht nur eine ökologische Bedeutung, sie sind auch ein Kulturgut und prägen durch ihr Erscheinungsbild auch ein schönes Landschaftsbild.

Der Bestand an Streuobst geht immer weiter zurück. Der NABU möchte durch den Apfeltag den Erhalt, die Pflege und die Anlage von Streuobst fördern. Alte, historische Obstsorten sollen wieder vermehrt in Garten, Landschaft und auch im Obstbau gepflanzt werden.

Obst im Korb

Reiche Ernte

Durch das Probieren von verschiedenen Apfelsorten und das Verkosten von verschiedenen Apfelsäften soll auf die Geschmacksvielfalt hingewiesen werden. Der Apfeltag steht auch unter dem Motto „Schützen durch Nützen“. Die Geschmacksvielfalt der alten Obstsorten sowie die daraus produzierten Säfte sollen den Wert und den Nutzen der alten Streuobstsorten aufzeigen.

Zur Bestimmung der eigenen Obstsorten kann jeder Besucher 4-5 Früchte, möglichst mit Stiel, mitbringen. Wer Hilfe beim Apfeldoktor sucht, sollte betroffene Früchte mit Stielen sowie Zweige und Blätter mitbringen. Bei großflächigem Befall helfen auch mitgebrachte Fotos bei der Diagnose.

Für weitere Informationen und Terminvereinbarung zur Einzelberatung steht die AG Streuobst unter Tel. 038876/31355 zur Verfügung.

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