Mecklenburg-Vorpommern.NABU.de Tiere & Pflanzen Vögel
Vögel
Wo gibt es noch Schleiereulen in MV?
NABU ruft zur Meldung bekannter Schleiereulen-Vorkommen auf

Die letzten beiden Winter waren auch in unserem Bundesland durch eine langanhaltende geschlossene Schneedecke gekennzeichnet. Da Schleiereulen schon bei geringer Schneehöhe keine Mäuse mehr orten können, brach die Hauptnahrungsquelle der Eulen weg.
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Der Kuckuck
Bekannter Sänger unbekannten Aussehens

In volkstümlichen Kinderliedern ist es stets der Kuckuck, der mit seinem Ruf aus dem Wald den Frühling ankündigt. Doch obwohl schon die Kleinsten wissen, wie sich dieser Namen gebende Laut anhört, ist sein Aussehen Vielen unbekannt.
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Winterurlaub in MV statt frieren in Sibirien
Seidenschwanz-Einflug in Norddeutschland

Wer in diesen Tagen ein hohes, frostig klirrendes und feines Vogeltrillern hört, der sollte sich genau umschauen. Seidenschwänze sind zu Gast in Mecklenburg-Vorpommern. Sie entfliehen der Nahrungsknappheit in ihren nordischen Verbreitungsgebieten.
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Vogelfütterung im Winter
Schönes Naturerlebnis im eigenen Garten

In der kalten Jahreszeit, wo wir es uns bei Kerzenschein, Tee und Adventsgebäck zu Hause gemütlich machen, entdecken viele Menschen wieder ihr Herz für Vögel. Die Supermärkte halten dazu eine breite Auswahl an Vogelfutter bereit. Dabei ist das Füttern der Vögel im Winter für den Naturschutz eher ohne Bedeutung. Die heimischen Vögel sind bestens an die kalte Jahreszeit angepasst.
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Adebar im schwarzen Rock
Der heimliche Vetter des Weißstorchs

Den Storch, den weißen Storch, kennt jeder. Er bringt ja bekanntlich die Kinder. Hier soll von einem anderen bemerkenswerten Vertreter der Storchenvögel, nämlich dem Schwarzstorch, berichtetet werden. In vorchristlicher Zeit sahen die Germanen den Schwarzstorch als einen der Begleiter Odins an. Daher sein volkstümlicher schwedischer Name Odensvala – „Schwalbe des Odin“.
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Der Moorochse
Heimlicher Schilfbewohner

Den Namen „Rohrdommel“ hat schon jeder gehört. Aber längst nicht jeder hat schon eine Rohrdommel gehört. Dabei haben wir das große Glück in einem Bundesland zu leben, in dem immer noch in jedem Frühjahr das tiefe, dumpfe „Humb“ des Moorochsen aus vielen Schilfflächen ertönt.
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Schwalben
Flinke Flugkünstler

So flink und wendig scheinen wenige Vögel. Ihre fliegerischen Darbietungen dienen der Nahrungssuche. Schwalben ernähren sich von fliegenden Insekten und im Luftstrom treibenden Spinnen, die sie im Flug erbeuten. Sie sind ausgeprägte Zugvögel. Dieser Eigenschaft verdanken sie ihren Ruf als Sommerboten.
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Der Rotschenkel
Kecker Rotstrumpf

"Tjüüüt, tjüüt" , erklingt der Ruf des Rotschenkels am Wattenmeer und an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns. In großen Trupps durchstreift er die Küstenstreifen und stochert mit seinem langen Schnabel im Schlick - immer auf der Suche nach Nahrung. Würmer, Krebse und Muscheln stehen ganz oben auf seinem Speiseplan.
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Der Graue Kranich
Trompeter der Lüfte

Der Graue Kranich ist groß, auffällig, laut und faszinierend. So faszinierend, dass sogar der Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern von seinem Vorkommen profitiert. Alljährlich im Frührjahr und Herbst, wenn bis zu 70.000 Vögel bei uns rasten, holen Einheimische und Touristen das Fernglas, um sich dieses Spektakel nicht entgehen zu lassen.
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Die Trauerseeschwalbe
Die Trauerseeschwalbe

Sie gehören zu den Möwenvögeln. Und tatsächlich verbinden wir die Rufe der Seeschwalben, genau wie das Gekreische der Möwen, mit Strand und Meer. Doch die Trauerseeschwalbe macht eine Ausnahme. Sie zählt zur Gattung der Sumpfseeschwalben.
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Störche
Fehlende Nahrung macht ihnen das Leben schwer

Mecklenburg-Vorpommern ist eines der Bundesländer, in denen Störche sich noch sehr wohl fühlen. 2008 brüteten immerhin 863 Storchenpaare bei uns im Land. Doch wirken diese Zahlen nur im deutschlandweiten Vergleich erfreulich. Die Zahl der Storchenbrutpaare hat seit 2004 stark abgenommen. Hauptgrund ist das mangelnde Nahrungsangebot. Immer mehr Grünland wird zu Acker umgebrochen, um Mais oder Getreide für Biomasseanlagen anzubauen.
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Sorgenkind unter den Adlern
Der Schreiadler

Seine Verwandten − Seeadler und Fischadler − können bei uns in Mecklenburg-Vorpommern fast täglich beobachtet werden. Der Schreiadler jedoch ist eine wahre Rarität. Früher kam er bei uns ziemlich häufig vor. Doch aufgrund der anhaltenden Zerstörung von Lebensräumen gibt es heute in Deutschland nur noch um die 100 Brutpaare. 80 von ihnen leben hier.
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Der Eisvogel
Fliegender Edelstein

Er gilt als Vorzeigevogel naturnaher Fließ- und Stillgewässer. Woher der Eisvogel seinen Namen hat, ist jedoch umstritten. Während manche den Namen auf das althochdeutsche Wort "eisan" für schillern oder glänzen zurückführen, sehen andere ihn als "Eisenvogel" und vermuten einen Bezug auf das stahlblaue Rücken- oder das rostfarbene Bauchgefieder. Auch der Vergleich des blauen Gefieders mit dem Glanz des Eises ist nicht von der Hand zu weisen.
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Der Turmfalke
Gefiederter Kirchgänger

Der Turmfalke mag die Kirche - als Brutplatz. Mauerspalten und Vorsprünge der hohen Kirchtürme bieten einen guten Schutz für die Brut. Wenn Sie also in Zukunft in der Nähe von Kirchen ein lautes, grelles "kikikikik" hören, wird es der Ruf des Turmfalken sein.
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Die Dohle
Treuer Schlauberger

Wer kennt nicht die frechen schwarz-grauen Gesichter mit den blitzblauen Augen, denen der Schalk im Nacken zu sitzen scheint? Die Dohle ist schwarz befiedert, mit silbergrauer Nacken- und Wangenpartie, etwa taubengroß und hat einen kurzen Schnabel. Sie lebt vorzugsweise in von Schwarzspechten aufgegebenen Höhlen in lichten Altholzbeständen, in Schluchten, auf Küstenklippen und als Kulturfolger mitten in der Stadt.
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Der Kampfläufer
Arena frei!

Der Name kommt nicht von ungefähr: Im Mai heißt es für die männlichen Kampfläufer Arena frei für den Kampf um die Weibchen. Das bunte Prachtkleid und die auffälligen Federhauben dienen ebenfalls dazu, die Weibchen zu beeindrucken. Gebalzt wird in den frühen Morgenstunden. Die Weibchen flanieren an den Balzplätzen vorbei und wählen sich das stärkste Männchen aus.
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Der Haubentaucher
Liebestrunken ins Frühjahr

Jedes Jahr im Frühling ist auf den mecklenburgischen Seen ein ganz besonderes Schauspiel zu beobachten: Haubentaucher vollführen ihre aufwändigen Balzrituale. Weit über das Wasser schallende Kraorrr-Rufe prägen die Stimmung an unseren Seen. Der Haubentaucher gehört zur Familie der Lappentaucher.
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Sympathiekampagne Artenschutz
Verschiedenste Arten sind auf Schutz angewiesen. Der NABU stellt sie vor. Mehr
Hilfe für den Schreiadler
Im Griever Holz brütet ein Schreiadlerpaar regelmäßig. Helfen Sie mit Ihrer Spende, dass sein Revier ungestört bleibt. Mehr


