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Fledermäuse in Not

Fast alle Fledermausarten in MV gefährdet

Seit 50 Millionen Jahren leben Fledermäuse auf unserer Erde. Aber die Flugkünstler der Nacht sind gefährdet. Von den 25 in Deutschland vorkommenden Fledermausarten wurden 16 in Mecklenburg-Vorpommern nachgewiesen. Die meisten von ihnen gelten als gefährdet.

Wasserfledermaus - Foto: Ronny Schuster/NABU-naturgucker.de

Wasserfledermaus - Foto: Ronny Schuster/NABU-naturgucker.de

6. August 2025 - „Alle diese 16 Arten sind aufgrund ihrer europaweiten Gefährdung und Verbreitung als Arten gemeinschaftlicher Bedeutung im Anhang 2 der FFH-Richtlinie aufgenommen worden“, erklärt NABU-Landesgeschäftsführerin Dr. Rica Münchberger. „Damit hat auch das Land Mecklenburg-Vorpommern eine besondere Verantwortung für deren Schutz.“ Denn obwohl Fledermäuse im Grunde keine natürlichen Feinde haben, steht es schlecht um sie. Elf der 16 Arten sind laut dem jüngsten Natura-2000-Landesbericht in einem ungünstigen Erhaltungszustand. Gleiches gilt für die von ihnen bewohnten Lebensräume. In der Roten Liste der gefährdeten Säugetiere Mecklenburg-Vorpommerns gelten die meisten von ihnen zudem als gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht.

Besonders schlecht steht es um waldbewohnende Arten wie Mopsfledermaus, Kleiner Abendsegler und Kleine Bartfledermaus, die nur noch an einigen wenigen Orten im Land nachgewiesen werden können. So konzentriert sich der Verbreitungsschwerpunkt der Mopsfledermaus vor allem auf das Recknitz- und Trebeltal. „Viele natürliche Lebensräume befinden sich in einem unzureichenden oder schlechten Erhaltungszustand“, sagt Dr. Rica Münchberger.

Besonders wirken sich die negativen Folgen der intensiven Land- und Forstwirtschaft aus, die auch innerhalb der Schutzgebiete weitgehend ungehindert betrieben werden und zur Vernichtung natürlicher Lebensräume und Nahrungsgrundlagen führt. Als reine Insektenfresser macht den Fledermäusen zudem der anhaltende Insektenschwund schwer zu schaffen. „Es ist notwendig, endlich die Landnutzung in Schutzgebieten auf ein naturverträgliches Maß zu reduzieren bzw. anzupassen. Ohne solche Maßnahmen werden wir mittelfristig viele weitere Arten verlieren und Lebensräume nachhaltig zerstören“, so Münchberger.


Batnight am letzten Augustwochenende

Mopsfledermaus - Foto: Eckhard Grimmberger

Mopsfledermaus - Foto: Eckhard Grimmberger

Um auf die nur selten sichtbaren Säugetiere aufmerksam zu machen, findet am letzten Augustwochenende die Internationale Fledermausnacht, kurz: Batnight, statt. An zahlreichen Orten werden auch in Mecklenburg-Vorpommern zu diesem Anlass besondere Fledermausveranstaltungen, Führungen und Exkursionen angeboten. Eine Übersicht findet sich unter www.batnight.de.

Dort erfahren Interessierte auch, wie sie den Tieren helfen können. Eine Möglichkeit ist, seinen Garten insekten- und fledermausfreundlich zu gestalten. Wer Fledermäuse in den eigenen Garten lockt, wird bald feststellen, dass sie kein bisschen gruselig sind, sondern faszinierende Flugkünstler, die in den Abendstunden ihr ganzes Können zeigen.


Fledermausfans in der Zitadelle Jülich - Foto: NABU/Bernd Schaller

Nächste „Batnight“ am 30./31. August 2025

Bei der alljährlichen „Batnight“ Ende August dreht sich alles um unsere heimischen Fledermäuse. Tipps und Veranstaltungen →

Landesregierung muss Arten endlich wirksam schützen

Der NABU Mecklenburg-Vorpommern fordert die Landesregierung seit Jahren auf, den Schutz ausgewiesener Schutzgebiete durch wirkungsvolle Maßnahmen sicherzustellen. Allein knapp ein Drittel der Landesfläche werden von europäischen Schutzgebieten eingenommen, wie FFH-Gebiete und EU-Vogelschutzgebiete. Ziel ist es, diese Gebiete in einem guten Erhaltungszustand zu bewahren oder einen solchen wiederherzustellen. Dass dies bislang weitestgehend nicht gelungen ist, zeigt der Natura-2000-Landesbericht, der im vergangenen November erschienen ist. Demnach weisen 97 Prozent der Lebensraumtypen einen unzureichenden oder schlechten Erhaltungszustand auf. Bei 12 Lebensraumtypen hat sich der Zustand seit der letzten Berichtsperiode sogar verschlechtert. Von den 96 in Mecklenburg-Vorpommern vorkommenden, nach FFH-Richtlinie besonders geschützten Tier- und Pflanzenarten – darunter allein 16 Fledermausarten –, befinden sich 65 Prozent in einem unzureichenden oder schlechten Zustand. Für 19 Prozent dieser Arten war eine Bewertung gar nicht möglich, weil die nötigen Daten fehlen.


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