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Der Große Schillerfalter

Ein Waldbewohner der tierische Nahrung vorzieht

Im Gegensatz zu vielen anderen Schmetterlingen, die man oft auf Wiesen und Feldern beobachten kann, ist der Große Schillerfalter ein Waldbewohner. Besonders ist auch, dass er anstatt des Blütennektars tierische Produkte bevorzugt.

Dunkler Schmetterling auf weißem Brett

Großer Schillerfalter - Foto: Carsten Pusch

Der Große Schillerfalter ein Waldbewohner und ernährt sich von tierischen Produkte. Überwiegend die Männchen aber auch die Weibchen dieses majestätischen Falters, benötigen mineralische Stoffe, die sie an Pfützen, Exkrementen oder Aas mit ihrem Saugrüssel aufnehmen. Während die Falter saugen sind sie bei weitem nicht so scheu wie sonst. Dies kann ihnen auf befahrenen Waldwegen manchmal zum Verhängnis werden.


Käse als Lockstoff?

Die Falter haben einen ausgeprägten Geruchssinn. In der Literatur findet man Hinweise, dass sie sich deshalb mit stark riechendem Käse anlocken lassen. In naturnahen Misch- und Auwäldern mit Sal-Weide hat man so zur Mittagszeit die größte Chance, den in Mecklenburg-Vorpommern als gefährdet eingestuften Falter zu beobachten. Große Schillerfalter halten sich sonst vorwiegend in den Baumkronen auf.


Lichtbrechung bestimmt Farbe des Männchens

Seinen Namen trägt der Große Schillerfalter nicht ohne Grund. Zum einen ist er mit einer Flügelspannweite von bis zu sieben Zentimetern einer der größten Tagfalter Europas. Zum anderen schillern die Flügel des Männchens bei bestimmtem Lichteinfall metallisch blau. Dies wird durch winzige Luftkammern in den Flügeln hervorgerufen. Die Flügeloberseite hat eine dunkelbraune Grundfärbung mit weißen Punkten auf dem Vorderflügel und einer weiß gezackten Binde auf dem Hinterflügel. Ein orangeumrandeter Augenfleck ziert jeden Hinterflügel. Bei zusammengeklappten Flügeln ist die Unterseite rotbraun mit abgesetzter weißer und schwarzer Zeichnung und einem großen runden Auge mit schwarzblauem Kern auf jeder Seite.

Der Große Schillerfalter fliegt in den Sommermonaten Juni und Juli. In dieser Zeit finden sich die Männchen und Weibchen zur Paarung zusammen. Das Balzspiel auf den Wipfeln markant hoher Bäume wird als „treetopping“ bezeichnet. Die Eier werden von den Weibchen einzeln auf Blättern von Weiden (bevorzugt Sal-Weide) abgelegt. Nach etwa zwei Wochen schlüpfen die grünen Raupen mit den zwei charakteristischen Hörnern und fressen an den Weidenblättern. Im Herbst werden die Raupen bräunlich und sind somit immer noch gut getarnt. Sie überwintern als Raupe und können dabei auch extreme Witterung überleben. Im Frühjahr fressen die Raupen weiter an den frisch ausgetriebenen Blättern der Futterpflanze, bevor sie sich im Juni verpuppen. Es ist pro Jahr immer nur eine Generation des erwachsenen Falters zu sehen.

Die Hauptgefährdungsursache des Großen Schillerfalters liegt in der Intensivierung der Forstwirtschaft. Insbesondere die Entfernung von jungen Weidenbüschen nimmt der Raupe des Großen Schillerfalters die Futterpflanze.


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