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Das Waldbrettspiel

Kein neues Outdoorgame

An Waldrändern oder in lichten Wäldern kann man mit etwas Glück schon früh im Jahr ab Mitte April das auffällige Revierverhalten des Waldbrettspiels beobachten.

Waldbrettspiel - Foto: Ulf Bähker

Waldbrettspiel - Foto: Ulf Bähker

Ein Falter mit hell und dunkel gefleckter Zeichnung stürzt sich von einem Blatt auf vorbei fliegende Rivalen und liefert sich mit ihnen kurze Luftkämpfe. Ist der Konkurrent in die Flucht geschlagen, kehrt der siegreiche Revierinhaber auf seine erhöhte Sitzwarte zurück. Es ist das Männchen des Waldbrettspiels, das so aufmerksam und eifrig Störenfriede vertreibt.

Auf blätterbedecktem Waldboden ist der etwa 30 bis 40 Millimeter große Falter wegen seiner guten Tarnung kaum zu entdecken. Die dunkelbraune Oberseite mit der gelblichen Fleckung imitiert Lichtflecken auf den Blättern des Waldbodens und wirkt wie eine Tarnkappe.
Auf den Vorderflügeln befindet sich ein, auf den Hinterflügeln drei bis vier Augenflecken. Der Außenrand aller Flügel ist dünn und unterbrochen weiß gefärbt. Auf der braunen Unterseite der Vorderflügel finden sich zahlreiche weiße Flecken und der gleiche Augenfleck wie auf der Oberseite. Die ockerfarbene Unterseite der Hinterflügel ist braun marmoriert und weist statt der Augenflecken nur dunkelbraune, stark verwaschene Flecken mit hellem Kern auf. Der Außenrand schimmert violett. Auf den Hinterflügeln befinden sich auch zwei dünne, dunkelbraune, gewellte Binden.


Zwei Generationen in einem Jahr

Waldbrettspiel - Foto: Markus Gebel

Waldbrettspiel - Foto: Markus Gebel

Das Waldbrettspiel fliegt in zwei Generationen von Mitte April bis Anfang Juni und von Juli bis Mitte September. Er saugt, anders als viele andere Falterarten, keinen Nektar von Blüten, sondern labt sich an Baumsäften und reifem Obst.

Das Weibchen des Waldbrettspiels heftet die weißlichen, glatten Eier einzeln an die Blätter der Futterpflanzen. Nach etwa zehn Tagen schlüpfen die Raupen. Wer diese nur 27 Millimeter großen und grün gefärbten Winzlinge an ihren Futterpflanzen finden will, muss schon sehr genau hinsehen. Die junge Raupe ist tagaktiv, im ausgewachsenen Stadium dagegen frisst sie nur nachts an verschiedenen Süßgräsern wie Fiederzwenke, Landreitgras und Pfeifengras aber auch an Sauergräsern wie der Waldsegge. Die Raupen sind nach etwa vier Wochen ausgewachsen und verpuppen sich meist dicht über dem Boden. Die grüne Stürzpuppe überwintert. Manchmal überwintert jedoch auch das Raupenstadium des Waldbrettspiels.

Dieser Tagfalter kommt im gesamten Mitteleuropa bis zu einer Höhe von 1.200 Metern vor und ist in den meisten Gegenden noch häufig. Das Waldbrettspiel ist zwar der einzige Tagfalter, der auch mitten im geschlossenen Wald vorkommt, sofern eine kleine, besonnte Stelle zu finden ist, er bevorzugt jedoch lichte, warme laubholzreiche Wälder.

Auch die Raupen des noch recht häufigen Waldbrettspiels wurden durch den Gifteinsatz der Landesforst im Frühsommer 2015 vernichtet. Es wurden auf über 600 ha Waldfläche aus der Luft die Insektizide Dimilin 80 WG und Dipel ES besprüht.


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