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NABU fordert mehr Naturschutz im Wald

Umdenken in Sachen Waldbewirtschaftung notwendig

Dem NABU Mecklenburg-Vorpommern ist es ein großes Anliegen, nachdrücklich auf die schwindende Biodiversität in unseren Wäldern aufmerksam zu machen. Wenigstens in Naturschutzgebieten sollte die natürliche Waldentwicklung vor Wirtschaftlichkeit gehen.

Buchenwald, Insel Vilm

Stehendes Totholz im Buchenwald - Lebensraum für 1.500 Käferarten. - Foto: Klemens Karkow

07. Oktober 2014 - Dem NABU Mecklenburg-Vorpommern ist es ein großes Anliegen, nachdrücklich auf die schwindende Biodiversität in unseren Wäldern aufmerksam zu machen. Wenigstens in Naturschutzgebieten sollte die natürliche Waldentwicklung vor Wirtschaftlichkeit gehen. Aber die Realität sieht anders aus: Oft unterscheidet sich die Waldbehandlung innerhalb von Schutzgebieten in keiner Weise von der in den angrenzenden Bereichen ohne besonderen Schutz. Dies liegt an fehlenden oder naturschutzfachlich unsinnigen Schutzgebietsverordnungen.

Dabei haben wir eine internationale Verantwortung für unsere Wälder. Denn alte Buchenwälder gehören zu den am stärksten bedrohten Lebensräumen der Erde. Und Deutschland liegt im Zentrum des natürlichen Verbreitungsgebietes der Rotbuche und beherbergt etwa ein Viertel ihres Gesamtvorkommens. Alte, naturnahe Buchenwälder mit urwaldähnlichen Strukturen und einer enormen Artenvielfalt von mehr als 4.000 Pflanzen und 6.700 Tierarten sind besonders bedroht. Sie gibt es in Deutschland nur noch auf 0,16 Prozent der Waldfläche. Und dabei war einst die Fläche der Bundesrepublik von Natur aus zur Hälfte mit Buchen-Urwald bedeckt.


Buche mit Pilzen

Totholz im Buchenwald ist Lebensraum für mehr als tausend Pilzarten. - Foto: Britta Gronewold

Doch Buchenwald ist nicht gleich Buchenwald. Vor allem die alten Wälder mit einem hohen Anteil an abgestorbenen Bäumen sind es, die den Wald so attraktiv für unzählige Pflanzen, Tiere und Pilze machen. Ein guter Anzeiger für einen aus Naturschutzsicht wertvollen Buchenwald ist zum Beispiel der Mittelspecht. Er ist an spezielle Strukturen im Wald gebunden. So zeigen Nahrungsuntersuchungen, dass der Mittelspecht einen Großteil seiner Zeit an stehendem Totholz verbringt. Dabei ist für ihn vor allem die raue und rissige Borke entscheidend. Diese findet man bei Rotbuchen erst in höherem Alter. Und da bei der konventionellen Forstwirtschaft die Bäume bereits im Alter von 120 bis 160 Jahren geerntet werden, können solche Alterungsmerkmale dort gar nicht erst in Erscheinung treten. Hier hat auch der Mittelspecht keine Chance. Nicht umsonst wurde diese Vogelart lange Zeit als typisch für Eichenwälder angesehen. Denn bei forstlicher Bewirtschaftung weicht der Mittelspecht zwangsläufig auf die schon in jüngeren Jahren grobborkigen Eichen aus.

Der positive Einfluss von alten Buchenwäldern auf die biologische Vielfalt zeigt sich auch bei den holzbewohnenden Käfern sehr gut. Der Eremit zum Beispiel - eine EU-weit besonders gefährdete Käferart - ist an große Höhlen in bereits stark zersetzten Bäumen gebunden. Darum findet man ihn fast ausschließlich in unbewirtschafteten Wäldern.
Dies sind nur zwei Beispiele für Arten, die in konventionell bewirtschafteten Wäldern auf der Strecke bleiben. Sie stehen stellvertretend für eine Fülle weiterer Tiere, Pflanzen und Pilze, die es in einem Netz aus alten Wäldern mit einem hohen Totholzanteil zu schützen gilt.



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Buchenwald - Foto: NABU/Klemens Karkow
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