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Der Kammmolch

Ein Wasserdrache braucht Schutz

Wer im Sommer oder Herbst in Ufernähe unter einen Steinhaufen schaut, könnte darunter einen Bewohner finden, vielleicht sogar einen Molch. Eine bemerkenswerte Art ist der Kammmolch, welcher hier vorgestellt werden soll.

Tauchender Molch im Wasser

Kammmolch - Foto: Oscar Klose

Wer im Sommer oder Herbst in Ufernähe unter einen Steinhaufen schaut, könnte darunter einen Bewohner finden, vielleicht sogar einen Molch. Eine bemerkenswerte Art der Molche ist der Kammmolch, welcher hier vorgestellt werden soll. Der „kleine Wasserdrache“ ist mit 12 bis 18 cm einer der größten und imposantesten Molche in unseren heimischen Gewässern und gehört zur Familie der echten Salamander. Das Wort Molch ist schon seit dem 15. Jahrhundert bekannt. Von der Wortherkunft lässt sich das Wort Molch vom mittelhochdeutschen „mol, mole“ ableiten was ursprünglich die Schwanzlurche im Allgemeinen bezeichnete.


Gefleckte Oberseite- Orange Unterseite

Der Kammmolch erhielt seinen Namen nach dem prächtigen, tief gezackten Rückenkamm, den die Männchen in der Wassertracht tragen. Die Oberseite des Molches ist dunkelbraun, fast schwärzlich mit großen dunklen Flecken. Die Unterseite hingegen ist gelblich bis orange ebenso mit großen schwarzen Flecken. Das Weibchen und die Jungtiere besitzen keinen Rückenkamm.


Die Speisekarte: Schnecken, Würmer und Insekten

Der „kleine Wasserdrache“ hat einen abwechslungsreichen Speiseplan. Im Wasser verzehrt er Wasserschnecken, kleine Krebse und Insekten. Aber auch Larven, Würmer und Egel verschmäht der Kammmolch nicht. Sogar ausgewachsene Teichmolche werden gelegentlich verspeist. An Land besteht der Speiseplan aus Regenwürmern, Landschnecken und Insekten. Die Fressfeinde dieses Schwanzlurchs sind vor allem Flussbarsch, Hecht, Vögel sowie Ringelnattern.


Breites Spektrum an Lebensräumen

Molchlarve im Wasser

Larve des Kammmolches - Foto: Oscar Klose

Der Kammmolch ist während der Fortpflanzungszeit ab Februar/ März im Wasser und im Vergleich zu anderen Molcharten bleibt er auch relativ lange dort. Nach fünf bis sechs Monaten wird das Laichgewässer verlassen und der Sommer an Land überdauert. Manche Tiere kehren im Herbst zum Gewässer zurück, um darin zu überwintern. Die meisten Tiere aber verbringen den Winter in frostsicheren Landquartieren, z.B. in Erdhöhlen oder unter Moos.


Die gefährdete Superspezies

Molch auf Boden

Kammmolch - Foto: Oscar Klose

Nach 2-3 Jahren werden die Tiere geschlechtsreif. Zum Laichen werden vor allem mittelgroße und größere sowie tiefere Gewässer, wie Teiche und Weiher bevorzugt. Eine gut entwickelte Unterwasservegetation und teilweise Besonnung sind zum Laichen förderlich. Etwa 200 weißlich – cremefarbene oder grünlich schimmernde Eier werden von den Weibchen einzeln an Wasserpflanzen geheftet. Die Larven schlüpfen nach 2-3 Wochen, die darauffolgende Metamorphose der Larven findet etwa 3 Monate später statt.
Bis vor wenigen Jahren galt der Kammmolch als eine Art mit vier Unterarten. Heutzutage spricht man auch von einer „Superspezies“, also einem Komplex aus vier eng miteinander verwandten Kammmolchen, die untereinander fruchtbare Hybride erzeugen können.

Der Kammmolch ist eine faszinierende und imposante Art, aber er gehört auch zu den gefährdetsten Molchen. Vor allem größere, zusammenhängende Feuchtgebiete mit einer großen Zahl an unterschiedlichen Gewässern sind sehr selten geworden. Auf diese ist der Kammmolch besonders angewiesen. Der Besatz von Laichgewässern mit Fischen kann eine Population innerhalb weniger Jahre komplett auslöschen, da sich die Kammmolche nicht mehr erfolgreich fortpflanzen können. Deshalb bedarf er besonderer Aufmerksamkeit und Schutzmaßnahmen. Insbesondere Laichgewässer und Uferregionen sind zu schützen, damit wir uns auch in Zukunft an der Artenvielfalt der heimischen Lurche erfreuen können.


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