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Die Mopsfledermaus

Ein echter Waldschrat

Im Grunde ist sie unverwechselbar mit ihrer mopsartig gedrungenen Schnauze und den über der Nase zusammengewachsenen Ohren. Die Rede ist von der Mopsfledermaus – ein Sorgenkind unter den fliegenden Säugetieren.

Mopsfledermaus häng an der Höhlenwand

Mopsfledermaus - Foto: Thomas Filip

Im Grunde ist sie unverwechselbar mit ihrer mopsartig gedrungenen Schnauze und den über der Nase zusammengewachsenen Ohren. Die Rede ist von der Mopsfledermaus – ein Sorgenkind unter den fliegenden Säugetieren. Ihre speziellen Lebensraumansprüche machen es ihr heutzutage nicht leicht. Deutschlandweit ist sie vom Aussterben bedroht.

Mit einer Kopf-Rumpf-Länge von 4,5 bis 6 Zentimetern gehört die Mopsfledermaus zu den mittelgroßen Fledermausarten. Die Spannweite ihrer Flügel beträgt 26 bis 29 Zentimeter. Das Fell der Mopsfledermaus ist schwarz-braun gefärbt, wirkt durch die helleren Haarspitzen aber wie bereift. Zum Leben ist das Säugetier auf Gehölze angewiesen. Dementsprechend ist die Mopsfledermaus vor allem in Wäldern, aber auch in waldnahen Gartenanlagen und Heckengebieten anzutreffen.

Die Baumarten spielen bei der Lebensraumausstattung weniger eine Rolle als der Reichtum an Strukturen und das unterschiedliche Alter der Bäume. Die Sommerquartiere der Fledermausweibchen, die so genannten Wochenstuben, befinden sich in Wäldern unter der abstehenden Borke alter und toter Bäume. Manchmal werden auch Baumhöhlen oder Fledermauskästen bezogen. Die Mopsfledermaus kann Kälte gut vertragen. Darum überwintert sie selbst noch in eher kälteren unterirdischen Quartieren, die von anderen Fledermausarten gemieden werden. Aber auch Bäume, Höhlen, alte Stollen, Felsspalten und Ruinen werden als Winterquartiere genutzt.


Immer auf dem Sprung

Mopsfledermaus

Mopsfledermaus - Foto: Ivo Niermann

Die weiblichen Mopsfledermäuse sind bereits nach einem Jahr geschlechtsreif. Im Frühjahr schließen sich 10 bis 20 erwachsene Weibchen zu einer Wochenstubenkolonie zusammen. Häufig leben die Männchen zu dieser Zeit auch in kleinen Gruppen. In der Regel bringt ein Mopsfledermaus-Weibchen ein Jungtier pro Jahr zur Welt. Während der Jungenaufzucht wird das Wochenstubenquartier täglich gewechselt. Die Sommer und die Winterquartiere, welche im späten Herbst von den fliegenden Säugetieren aufgesucht werden, liegen selten mehr als 40 km voneinander entfernt.


Hat Schmetterlinge zum Fressen gern

Die Nahrungssuche beginnt für die Mopsfledermaus bereits mit der Dämmerung. Sobald es schummerig wird, machen sie sich auf, um im schnellen, wendigen Flug dicht über oder unterhalb von Baumkronen, entlang von Waldrändern oder in Gärten Nahrung zu jagen. Beutetiere sind zu 99 Prozent Kleinschmetterlinge. Ergänzt wird der Fledermaus-Speiseplan durch Zweiflügler, kleine Käfer und andere Fluginsekten. In einer Nacht kann eine Mopsfledermaus bis zu 28 Prozent ihres Körpergewichtes an Nahrungstieren erbeuten.


Vom Aussterben bedroht

In Mecklenburg-Vorpommern gehen die Fledermausexperten davon aus, das die Mopsfledermaus in einigen Laubwaldgebieten vorkommt. Ihr Verbreitungsschwerpunkt liegt dabei im Recknitz-Trebelgebiet und der Mecklenburgischen Seenplatte, während nach Nordwesten hin immer weniger Tiere vorkommen. Die Art steht in Mecklenburg-Vorpommern auf der Roten Liste in der Kategorie 1, d. h. sie ist vom Aussterben bedroht. Die Ursachen für diesen akuten Gefährdungsgrad sind die zunehmende Zerschneidung der Landschaft, insbesondere der großen zusammenhängenden Waldgebiete, sowie die intensive Forstwirtschaft. Darüber hinaus steht die Mopsfledermaus im Anhang II der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, deren Ziel es ist, die gelisteten Tier- und Pflanzenarten sowie ihre Lebensräume im Rahmen des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000 zu erhalten.


Mehr Informationen

Große Mausohren - Foto: NABU/Christian Stein
Fachgruppe Fledermausschutz

Zu den Zielen der Fachgruppe gehören der Informationsaustausch unter den Fledermausschützern in Mecklenburg-Vorpommern. Zudem forcieren die Fledermausexperten eine landesweite Fledermauskartierung. Mehr →

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Fledermauspflegling - Foto: NABU/Eric Neuling

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