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Nisthilfen - Wohnraum für Wildbienen

Tipps zum Selberbauen

Nisthilfen bieten sehr gute Möglichkeiten, vom Frühjahr bis zum Herbst das faszinierende Brutgeschehen der Wildbienen aus nächster Nähe zu beobachten.
Für oberirdisch nistende Wildbienen lassen sie sich mit geringem Zeit- und Kostenaufwand selbst herstellen.

Nistblock und Nisthilfen für Wildbienen - Foto: Katja Burmeister

Nistblock und Nisthilfen für Wildbienen - Foto: Katja Burmeister

Die Tiere brauchen zum Nisten vor allem drei Dinge:

- Nistgänge mit Lochdurchmessern von 2-10 mm (hinten verschlossen),
- einen sonnigen Standort mit Regenschutz
- und Futterpflanzen in der direkten Umgebung.


Bambusabschnitte und Schilfhalme

Wildbienen-Nisthilfen aus Schilfhalmen in Konservendosen - Foto: Katja Burmeister

Wildbienen-Nisthilfen aus Schilfhalmen in Konservendosen - Foto: Katja Burmeister

Durchmesser der Bambusröhrchen und Schilfhalme 3- 10 mm, Länge ca. 20 cm, Schnitt jeweils hinter dem Knoten. Die Rohrstücke werden gebündelt z.B. in leere Konservendosen gesteckt, das offene Ende schaut ins Freie. Bambus- und Schilfmatten sind im Baumarkt erhältlich.


Hartholzklotz mit Bohrlöchern

Aus Eiche, Esche, Buche, Obstgehölzen. Mit Lochdurchmesser 2- 10 mm, möglichst verschiedene Größen, 5- 10 mm tief. Abstand der Löcher mind. 2 cm. Ins Längsholz und nicht ins Stirnholz bohren – also nicht dort, wo man die kreisförmigen Jahresringe sieht, sondern quer dazu, also dort, wo ursprünglich die Rinde war.

Totholz

Morsche Holzstücke sowie mürbe nicht imprägnierte Zaunpfosten in sonniger Lage stabil anbringen oder hinstellen.


Markhaltige Stängel

Wildbienen-Nisthilfe aus markhaltigen Pflanzenstängeln - Foto: Katja Burmeister

Wildbienen-Nisthilfe aus markhaltigen Pflanzenstängeln - Foto: Katja Burmeister

Markhaltige Stängel von Brombeere, Holunder oder Königskerze bieten einigen Wildbienenarten eine geeignete Nistmöglichkeit. An einen in den Boden geschlagenen (Pflanz)Stab wird eine ca. 15 mm dicke Ranke der Brombeere mit Bindedraht befestigt. Durch einen Schnitt mit einer Rebschere wird das Mark zugänglich gemacht. Ganz wichtig ist die senkrechte Ausrichtung (nicht waagerecht anbringen!) und am besten pro (Pflanz)Stab nur eine Ranke anbinden.


Lehm

Wildbienen-Nisthilfe aus Lehm - Foto: Katja Burmeister

Wildbienen-Nisthilfe aus Lehm - Foto: Katja Burmeister

Ein Holzrahmen, eine alte Kiste oder ein alter (Eternit-)Blumenkasten wird mit Lehm gefüllt. Den Lehm beim Einfüllen fest stampfen und langsam trocknen lassen, damit er später nicht reißt. Zudem können Löcher verschiedener Größe hinein gestochen werden. Ist der Lehm trocken, kann man es aufhängen. Hier ist ein Regenschutz besonders wichtig. Der getrocknete Lehm sollte unbedingt so weich sein, dass man ihn mit den Fingernägeln abkratzen kann (sonst wirkt er wie Beton für Wildbienen)! Zu empfehlen ist der Lehm-Oberputz (fein) der Firma Claytec oder Lehm aus einer regionalen Lehmgrube.


Nisthilfen für im Erdboden nistende Arten

Die meisten Wildbienenarten nisten unterirdisch im offenen Sandboden! In einem besonnten, ungestörten Teil des Gartens oder dem Schulgelände wird der Mutterboden mind. 50 cm tief abgetragen. Die Vertiefung wird mit Sand aufgefüllt. Zusätzlich können leere Schneckenhäuser (für die Schneckenhaus-Mauerbiene) auf dem Sand angeboten werden.


Ungeeignete Materialien

Firmen bieten sogenannte Insektennisthäuser für solitär lebende Insekten an – diese Objekte enthalten oft Röhrchen aus Plexiglas. Zwar lassen sich hierdurch Wildbienen bei ihren Aktivitäten gut beobachten, doch bei diesem undurchlässigem Material besteht die hohe Gefahr der Verpilzung des Larvenfutters, was unweigerlich zum Absterben der Brut führt: durchsichtige Röhrchen sind zur Ansiedlung von Wildbienen daher nicht geeignet. Nur wenige der angebotenen „Wildbienenhotels“ sind brauchbar, viele sind sogar schädlich.

Die Öffnungen der für den Hausbau verwendeten Lochziegel oder Hohlziegel sind viel zu groß und haben keine Rückwand – seltsamerweise werden sie regelmäßig in „Wildbienenhotels“ eingebaut. Auch Ytong ist als Material ungeeignet.
Nicht ausreichend getrocknetes Holz ist ebenfalls ein Problem, in ihm entstehen Risse, die es oft unbewohnbar machen und durch die Parasiten eindringen können. Ton oder fetter Lehm werden verschiedentlich für den Bau künstlicher Steilwände empfohlen, sind aber zum Graben von Nistgängen nach dem Trocknen viel zu hart.

Nisthilfen sollten niemals nach Norden ausgerichtet sein und wegen der Feuchtigkeit auch nicht in Bodennähe angebracht werden.

„Wildbienenhotel“ ist im Übrigen ein untauglicher Begriff – verbringen doch die meisten Tiere wegen ihrer langen Entwicklungszeit vom Ei bis zum Vollinsekt ein bis zwei Jahre und nicht nur ein paar Tage in der Nisthilfe.


NABU-Tipp für käufliche Nisthilfen

Wer nicht selbst basteln möchte, kann sehr gute Wildbienen-Nisthilfen auch in folgenden Webshops kaufen:

Bienenhotel.de – Wildbienen, Nisthilfen, Bestäubung:
www.bienenhotel.de


Wildbiene.com – Portal rund um Wildbienen:
www.wildbiene.com


Viel Spaß beim Stöbern!


Downloads

1.1 MB - Übersicht über gute und schlechte Beispiele für Wildbienen-Nisthilfen zum Download
0.3 MB - Checkliste für den Aufbau einer Nistwand für Wildbienen zum Download

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Nistblock und Nisthilfen für Wildbienen - Foto: Katja Burmeister

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