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Vorlesen

Der Heldbock

Ein großer Europäer

Mit einer Körperlänge von bis zu 5,5 Zentimeter gehört der Große Eichenbock (Heldbock) zu den größten Käfern Europas. Er ist bis auf seine helle Hinterleibsspitze durchgehend braunschwarz gefärbt und gehört zur Familie der Bockkäfer.

Heldbock (Großer Eichenbock) - Foto: Volker Meitzner

Heldbock (Großer Eichenbock) - Foto: Volker Meitzner

Mit einer Körperlänge von bis zu 5,5 Zentimeter gehört der Große Eichenbock zu den größten Käfern Europas. Er ist bis auf seine helle Hinterleibsspitze durchgehend braunschwarz gefärbt und gehört zur Familie der Bockkäfer. Wie alle Vertreter dieser Familie fällt auch der Große Eichenbock durch seine besonders langen, gegliederten Fühler auf. Diese können beim Männchen das Doppelte der Körperlänge erreichen. Meistens sind die Fühler nach hinten gebogen und erinnern so an die Hörner eines Steinbocks. Dies dürfte den Namen der Käferfamilie erklären.


Urbock

Der Große Eichenbock oder auch Heldbock, wie der Käfer ebenfalls genannt wird, gilt als ein "Urwaldrelikt". Er ist zum Leben auf alte, dickstämmige Eichen angewiesen. Diese findet er in alten Eichenwäldern, in Hartholzauen, ehemaligen Hudewäldern, alten Parkanlagen und Alleen. Auch halboffene Alteichenbestände und frei stehende Einzelbäume kommen als Lebensraum für den Großen Eichenbock in Frage. Im Gegensatz zum Hirschkäfer nimmt der Eichenbock jedoch kein Totholz an, sondern besiedelt ausschließlich noch lebende, aber bereits geschwächte Eichen. Der Grund hierfür liegt im nährstoffhaltigen Saftfluss der verletzten Bäume, von denen sich die Larven ernähren. Am liebsten werden durchfeuchtete Stämme an sonnenexponierten Stellen besiedelt.


Gewohnheitstier

Eichenbock2

Heldbock (Großer Eichenbock) - Foto: Volker Meitzner

In der Regel können die Großen Eichenböcke von Mitte Mai bis August beobachtet werden. Am wahrscheinlichsten sind sie jedoch im Juni und Juli anzutreffen, denn dann ist ihre Hauptflugzeit. Die Käfer fliegen vorzugsweise in den Abendstunden alte Eichen an, wo sie zur Ernährung an Saftstellen lecken. Tagsüber verbergen sie sich unter dem Laub oder hinter trockener Rinde.

Zur Fortpflanzung legen die Weibchen ihre Eier in die Spalten der rissigen Baumrinde. Frisch geschlüpft fressen sich die Larven von dort bis in den Bastteil. Im Laufe der nächsten zwei Jahre dringen sie auf dieselbe Weise über das Splintholz bis zum Kernholz vor. Am Ende einer mehrjährigen Entwicklung nagen sich die Larven wieder zurück bis zur Rinde und erzeugen so einen charakteristischen Hakengang. Hierin verpuppen sie sich in einer "Puppenwiege". Die fertigen Käfer schlüpfen dann im Herbst, überwintern aber noch im Baum, so dass man sie erst im folgenden Frühjahr zu Gesicht bekommt. Insgesamt dauert die Entwicklung vom Ei bis zum ausgewachsenen Käfer drei bis fünf Jahre. Da die Insekten sehr ortstreu sind und das Umfeld ihres Geburtsbaumes meistens nicht verlassen, leben häufig mehrere Generationen über viele Jahre hinweg an ein und demselben Baum.


Kein Bock auf Monokultur

Der Große Eichenbock ist vom Aussterben bedroht und gilt nach der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie der EU als streng geschützt. In Mecklenburg-Vorpommern sind nur noch Einzelvorkommen des Käfers bekannt, die sich zum Teil sogar nur auf einzelne Bäume beschränken. Darum steht er hier auf der Roten Liste in der Kategorie 1.

Wann der Rückgang dieser interessanten Käferart begonnen hat, ist heute nicht mehr nachvollziehbar. Der Große Eichenbock hat schon im Mittelalter unter der Rodung großer Waldflächen gelitten. Hinzu kamen in der Vergangenheit der Umbau natürlicher Eichenwälder in Nadelforste und die Umwandlung von Hartholzauen in Acker und Grünland. Darüber hinaus werden auch heute die meisten Bäume gar nicht alt genug, als dass sie für den Großen Eichenbock als Lebensraum interessant werden könnten. Somit lässt sich der Rückgang dieser Art nur langsam bremsen. Hinzu kommt der kleine Aktionsraum dieses Käfers. In der heutigen stark zerschnittenen und intensiv genutzten Landschaft fällt es Arten wie dem Eichenbock schwer, sich auszubreiten und neue Standorte zu besiedeln.


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