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Das Taubenschwänzchen

Der Kolibri, der ein Schmetterling ist

Der Schwirrflug der Taubenschwänzchen hat schon häufig zu Verwechslungen geführt. Der Falter holt sich den Nektar wir ein Kolibri aus den Blüten und mutet dabei wie der amerikanische Vogel an.

Taubenschwänzchen im Schwirrflug - Foto: Frank Derer

Taubenschwänzchen im Schwirrflug - Foto: Frank Derer

Immer wieder melden sich Leute beim NABU und berichten von vermeintlichen Kolibri-Beobachtungen. Kolibris sind amerikanische Brutvögel. Ihr Schwirrflug, der sie vor Blüten in der Luft stehen lässt, hat sie berühmt gemacht. Doch bei uns wird man keine Kolibris finden. Verursacher dieser Verwechselung ist das Taubenschwänzchen. Dabei handelt es sich um einen Nachtfalter, der sich seine Nektarrationen in Kolibri-Manier aus den Blüten holt.

Taubenschwänzchen wandern immer wieder aus dem Mittelmeerraum bei uns ein. Dabei überqueren sie die Alpen. So wurden nach Norden fliegende Exemplare schon auf dem Dachsteingletscher in Oberösterreich beobachtet (über 2.300 m Höhe).


Taubenschwaenzchen

Der Saugrüssel des Schwärmers ist rund drei Zentimeter lang - Foto: Helge May

Das Taubenschwänzchen gehört zwar zur Familie der Schwärmer. Dennoch ist es, anders als die meisten Vertreter dieser Schmetterlingsgruppe, nicht nachtaktiv. Vielmehr fliegt es auch tagsüber Blüten mit langem Kelch an. Dort kann es seinen etwa drei Zentimeter langen Saugrüssel einsetzen und so an den Blütennektar kommen, der für kurzrüsselige Insekten unerreichbar ist. So kommen Taubenschwänzchen gerne an Gartenpflanzen, wie Geranien, Lichtnelken, Phlox und Sommerflieder. Im Gegensatz zu vielen anderen Insekten sind Taubenschwänzchen auch bei Regen aktiv. Wie viele andere Schmetterlinge meiden sie an heißen Tagen die Mittagsstunden und fliegen dann vor allem morgens und abends.

Da das Taubenschwänzchen ein sehr schneller und wendiger Flieger ist, ist der Vergleich mit dem Kolibri naheliegend. Vor jeder Blüte bleibt der Falter im leicht brummenden Schwirrflug stehen, saugt den Nektar und wechselt dann zur nächsten Blüte. Über 100 Blüten können so in fünf Minuten besucht werden. Durch die ständige Bewegung bleibt die Flugmuskulatur betriebswarm. Der durch den langen Rüssel eingehaltende Abstand zwischen Blüte und Insekt sorgt zudem für mehr Sicherheit vor Fressfeinden, wie z.B. der gut getarnten Krabbenspinne.


Eine Verwechslung des Taubenschwänzchens mit anderen Faltern ist bei genauem Hinsehen so gut wie ausgeschlossen. Am ähnlichsten sind die Gammaeule, die auch im Flug Nektar saugt, sich aber dabei mit den Füßen an der Blüte festhält, und der Hummelschwärmer, der durchsichtige Flügel hat. Als einzige Schwärmer-Art überwintert das Taubenschwänzchen als voll entwickelter Schmetterling. Da es dabei keinen Frost verträgt, müssen die Artgenossen immer wieder neu einwandern. In milden Regionen Süddeutschlands werden zunehmend Überwinterer gefunden. Diese legen im März ihre Eier an Labkräutern ab. Diese bilden die Nahrungsgrundlage der Raupen. Gegen Mitte Juni schlüpfen dann die ersten Exemplare der neuen Faltergeneration.

Die Mittelmeer-Taubenschwänzchen wandern je nach den klimatischen Bedingungen und der aktuellen Populationsgröße frühestens ab Ende April in Wellen nach Deutschland ein. Deren Nachwuchs schlüpft gegen Mitte bis Ende Juli, so dass im Laufe des Sommers sowohl die Nachkommen der Einwanderer, als auch der Überwinterer bei uns auftreten. Während in Südeuropa alljährlich drei bis vier Faltergenerationen aufwachsen, steht diese Information für Deutschland bislang noch aus.


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