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Aus Europa nach Mecklenburg-Vorpommern

Gebietstour durch NATURA 2000-Gebiet mit MdEP Reinhard Bütikofer

Auf Einladung des NABU bereiste Reinhard Bütikofer, Mitglied des Europäischen Parlaments, am 12. April mit uns das Griever Holz im Landkreis Rostock. Dabei standen sowohl die Naturräume als auch die Folgen der intensiven Landwirtschaft auf das Schutzgebiet.

Mehr Schutz für NATURA 2000 forderte Reinhard Bütikofer auf seinem 114-Euro-Schein. - Foto: Manuela Heberer

Mehr Schutz für NATURA 2000 forderte Reinhard Bütikofer auf seinem 114-Euro-Schein. - Foto: Manuela Heberer

02. Mai 2019 - "Meine 114 Euro für den besseren Schutz von NATURA 2000" schrieb Reinhard Bütikofer, Mitglied im Europäischen Parlament am Ende der mehrstündigen Tour durch das Schutzgebiet "Griever Holz" auf den großformatigen Schein. Hintergrund ist die Kampagne "Neue Agrarpoltik jetzt!", mit welcher der NABU umfangreich für eine Reform der Agrarpolitik hin zu einer naturverträglichen Landwirtschaft wirbt. Um vor allem auch auf die unmittelbaren Folgen der EU-Agrarpolitik vor Ort aufmerksam zu machen, hatte der NABU den für Mecklenburg-Vorpommern zuständigen Europaabgeordneten Reinhard Bütikofer von den Grünen zu einer gemeinsamen Gebietsbereisung eingeladen.

Das Naturschutzgebiet Griever Holz ist Bestandteil des gleichnamigen FFH-Gebiets, welches ca. 290 Hektar umfasst. Außerdem ist es Teil des EU-Vogelschutzgebiets „Recknitz- und Trebeltal mit Seitentälern und Feldmark“.


Einfluss der EU-Agrarpolitik

Die unmittelbar betriebene intensive Landwirtschaft im Schutzgebiet war eines der Themen auf der Gebietsbereisung mit MdEP Reinhard Bütikofer und Stefan Schwill. - Foto: Manuela Heberer

Die unmittelbar betriebene intensive Landwirtschaft im Schutzgebiet war eines der Themen auf der Gebietsbereisung mit MdEP Reinhard Bütikofer und Stefan Schwill. - Foto: Manuela Heberer

Die Flächen rund um das Griever Holz stellen einen typischen Ausschnitt der heutigen Agrarlandschaft dar. Dabei werden Teile des Schutzgebiets – wie in vielen anderen Schutzgebieten Mecklenburg-Vorpommerns auch – intensiv landwirtschaftlich genutzt. "Unterschiede zwischen Flächen innerhalb des Schutzgebietes und solchen außerhalb sind dort praktisch nicht zu erkennen. Ob innerhalb oder außerhalb von Schutzgebieten führt diese landwirtschaftliche Praxis seit Jahren zu einem anhaltenden, dramatischen Rückgang der Artenvielfalt, wobei typische Arten der Agrarlandschaft besonders stark betroffen sind", sagte NABU-Landesvorsitzender Stefan Schwill. Bei diesen Entwicklungen spielt die EU-Agrarpolitik eine große Rolle. Deshalb nutzte das NABU-Team die Gelegenheit, direkt vor Ort darauf aufmerksam zu machen. Mit dabei waren auch Sebastian Strumann, Referent für Agrarpolitik und Landwirtschaft beim NABU-Bundesverband, sowie NABU-Landesgeschäftsführerin Dr. Rica Münchberger.


Waldrand im Griever Holz - Foto: Britta Gronewold

Aktivitäten des NABU im Gebiet:

Um das Wasserregime im Gebiet zu verbessern, hat der NABU in den Jahren 2010 bis 2012 ein großes Projekt zur Wasserrückhaltung umgesetzt, gefördert aus Mitteln des ELER und des Landes Mecklenburg-Vorpommern – insgesamt rund 330.000 Euro. Dabei wurden 17 Kleingewässer renaturiert bzw. neu geschaffen. Um Nährstoffeinträge von angrenzenden Ackerflächen zu minimieren, ist zudem eine etwa 350 Meter lange Feldhecke gepflanzt worden.

Anhand einer Karte zeigte NABU-Landesvorsitzender Stefan Schwill dem Europaabgeordneten Bütikofer die räumliche Ausdehnung des Schutzgebiets. - Foto: Manuela Heberer

Anhand einer Karte zeigte NABU-Landesvorsitzender Stefan Schwill dem Europaabgeordneten Bütikofer die räumliche Ausdehnung des Schutzgebiets. - Foto: Manuela Heberer

Nach einem informativen Spaziergang durch das Gebiet mit vielen anregenden Gesprächen folgte schließlich die Besichtigung einer extensiv genutzten Feuchtwiese als Büffelweide. "Dies ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie Naturschutz und Landwirtschaft unkompliziert und gewinnbringend für beide Seiten zusammenarbeiten können", brachte es Stefan Schwill auf den Punkt. Die unmittelbare Sichtung von Wasserläufer und Rohrweihe auf dieser Wiese bestätigten dies eindrucksvoll. Am Ende zeigte sich Reinhard Bütikofer sichtlich beeindruckt von dem Besuch und dem Erlebten. Ein ganz anderer Einblick sei das für ihn gewesen, der sich in Brüssel vor allem mit dem Thema Industriepolitik beschäftigt. Und so hofft das NABU-Team, dass dieser Besuch nicht der letzte seiner Art war und die überbrachten Inhalte in Brüssel ihre Kreise ziehen, insbesondere, wenn die Agrarpolitik und Förderperiode der nächsten Jahre verhandelt wird.


Mehr zur Kampagne

Mehr zum Gebiet

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