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Vorlesen

Von Parasiten und Halbparasiten

Die besonderen Ernährungsweisen mancher Pflanzen

Die meisten Pflanzen beziehen Nährsalze, Spurenelemente und Wasser aus dem Boden und stellen mittels Photosynthese energiereiche Zuckerverbindungen her. Für die meisten Pflanzen trifft das auch zu. Doch nicht alle leben so „friedfertig“.

Die Frage, wie sich Pflanzen ernähren, scheint einfach zu beantworten: Sie beziehen ihre Nährsalze – vor allem Stickstoff, Phosphor, Magnesium und Kalium – sowie die Spurenelemente und das Wasser aus dem Boden und besitzen die wunderbare Fähigkeit, mittels Photosynthese energiereiche Zuckerverbindungen mit Hilfe des Sonnenlichts selbst zu produzieren. Für die meisten Pflanzen trifft das auch zu und aufgrund dieser Eigenschaft stellen sie die Grundlage für alles tierische – und damit auch das menschliche – Leben auf der Erde dar.

Doch nicht alle Pflanzen leben so „friedfertig“. Auch unter ihnen gibt es Vertreter, die die Arbeit anderer Pflanzen ausnutzen: Die Parasiten und Halbparasiten.


Der Klappertopf ist ein Halbparasit, der den benachbarten Pflanzen vor allem Wasser entzieht. - Foto: Anja Kureck

Der Klappertopf ist ein Halbparasit, der den benachbarten Pflanzen vor allem Wasser entzieht. - Foto: Anja Kureck

Als Halbparasiten bezeichnet man Pflanzen, die selbst noch grün sind, also Photosynthese betreiben. Man sieht ihnen daher nicht an, dass sie zumindest einen Teil der dafür notwendigen Nährsalze bzw. des Wassers von anderen Pflanzen schmarotzen. Ein Beispiel für einen solchen Halbparasiten ist der Klappertopf, der nur ein sehr verkümmertes Wurzelsystem besitzt. Diese Wurzeln sind jedoch teilweise zu speziellen Saugwurzeln, den sogenannten Haustorien, umgewandelt, die sich an das Wurzelsystem benachbarter Pflanzen anheften und diesen Pflanzen vor allem Wasser entziehen.

Früher war der Klappertopf aufgrund der meist extensiven Wiesennutzung weit verbreitet und ein unbeliebtes „Unkraut“. Da er selbst als Viehfutter wertlos ist, aber die benachbarten Futtergräser schwächt, wird er auch als „Milchdieb“ bezeichnet. Die Intensivierung der Grünlandnutzung hat jedoch zum raschen Rückgang des Klappertopfes geführt. Der Klappertopf ist eine einjährige Art, ein Therophyt. Er ist darauf angewiesen, sich jedes Jahr erneut aussamen zu können, um den Bestand zu erhalten. Die Samen reifen jedoch erst im Hoch- bis Spätsommer aus, was lange nach den üblichen ersten Mahdterminen in der intensiven Landwirtschaft liegt. Der Name Klappertopf leitet sich von den reifen Früchten ab, in denen die Samen beim Schütteln deutlich rascheln.


Schmarotzer ohne Blattgrün

Noch einen Schritt weiter gehen die Vollparasiten. Sie haben die Photosynthese vollständig aufgegeben und schmarotzen nicht Wasser und Nährsalze, sondern die Zuckerverbindungen, die andere Pflanzen mittels Photosynthese produziert haben. Da sie keine Photosynthese betreiben, fehlt diesen Pflanzen auch das Blattgrün. Sie sind daher meist blass rosa bis lila gefärbt und auf den ersten Blick gar nicht als lebende Pflanze wahrnehmbar. Ein Beispiel ist die Europäische Seide, die vor allem den Hochstaudenfluren der Flusstäler vorkommt. Sie ist ein Windengewächs und schlingt sich vor allem um die Stängel von Brennnesseln. Ihre Haustorien legen sich eng an die Wirtspflanze heran, lösen die äußeren Zellschichten auf und wandern bis in die Leitbahnen des Wirts, um diesem den zuckerreichen Pflanzensaft zu entziehen. Manchmal kann es die Seide dabei jedoch auch übertreiben und so viel Pflanzensaft von ihrem Wirt entnehmen, dass dieser an Entkräftung stirbt. Damit hat sich die Seide dann ihrer eigenen Lebensgrundlage beraubt und stirbt ebenfalls.


Der Rundblättrige Sonnentau ist eine heimische fleischfressende Pflanze, die ihre Opfer mit klebrigen Blättern fängt. - Foto: Anja Kureck

Der Rundblättrige Sonnentau ist eine heimische fleischfressende Pflanze, die ihre Opfer mit klebrigen Blättern fängt. - Foto: Anja Kureck

Eine besondere Form der Ernährung weisen die Fleischfressenden Pflanzen, die Carnivoren, auf. Wie die Halbparasiten besitzen auch diese Pflanzen grüne Blätter und sind damit in der Lage, sich über die Photosynthese die energiereichen Zuckerverbindungen selbst herzustellen. Da die Carnivoren jedoch sehr nährstoffarme Standorte, wie z.B. Moore, besiedeln, müssen sie sich die wichtigen Nährsalze auf anderem Wege als über die Wurzeln beschaffen. Der Name „fleischfressend“ ist allerdings etwas irreführend. Denn es werden nicht ganze Tiere „verspeist“, sondern nur die benötigten Nährsalze aus diesen herausgelöst. Das bekannteste Beispiel einer Fleischfressenden Pflanze ist sicherlich die Venusfliegenfalle mit ihren zu Klappfallen umgewandelten Blattspreiten.

Unter den heimischen Arten ist es der Sonnentau. Seine Blätter sind besitzen zahlreiche Drüsen, die ein klebriges, süßes Sekret absondern, das Insekten anlockt. Diese bleiben beim Versuch, davon zu trinken, haften und verstricken sich bei jeder Bewegung in immer mehr dieser Klebfäden. Schließlich rollt sich das gesamte Blatt der Pflanze um das Opfer. Nun werden Verdauungsenzyme ausgeschüttet, die die Nährsalze aus dem Insekt herauslösen und für die Pflanze verfügbar machen.


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