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Ein Meer aus Blüten

Wie Buschwindröschen, Scharbockskraut & Co. den Frühling einläuten

Wem sind sie noch nicht aufgefallen: die Blütenteppiche, die seit kurzem den Boden der noch unbelaubten Buchenwälder in riesige Farbmeere verwandeln? Die Rede ist von den sogenannten Frühjahrsblühern wie Buschwindröschen, Leberblümchen und Scharbockskraut.


  • Buschwindröschen - Foto: Annegret Wiermann

  • Leberblümchen - Foto: Annegret Wiermann

  • Scharbockskraut - Foto: Helge May

26. April 2011 - Das Besondere an den Frühblühern ist ihre sehr kurze Stoffwechselphase. Nach nur kurzer Blütezeit bilden sie schon ihre Früchte aus. Alles Krautige vergilbt. Nur wenige Wochen später deutet nichts mehr auf ihre Existenz hin. Sie sind einfach wieder verschwunden. Aber wieso, fragt man sich, schließlich fängt doch das schöne und warme Wetter nun erst richtig an?


Die Frühjahrsblüher nutzen eine zeitliche Nische aus. Zwischen den Pflanzen herrscht ein heftiger Konkurrenzkampf um die begrenzten Ressourcen Licht, Wasser und Nährstoffe. In unseren Wäldern sind die Bäume die konkurrenzkräftigsten Arten. Sie nehmen den krautigen Pflanzen auf dem Waldboden mit ihrem dichten Kronendach das Licht weg. Also müssen sich die Pflanzen auf dem Waldboden eine Nische suchen, in der sie dieser Konkurrenz entgehen können. Sie treiben als erste aus und blühen, noch bevor die Bäume dazu kommen, sie mit ihrem Laub zu beschatten. Auch die Feuchtigkeitsverhältnisse sind zu dieser Jahreszeit noch günstig für sie.

Die Energie für den Austrieb nehmen sie aus unterirdischen Speicherorganen. Dies können Zwiebeln, Wurzeln, Rhizome oder Knollen sein. Nach der Blüte haben die Pflanzen wieder genügend Speicherstoffe für das nächste Jahr gesammelt und warten im Waldboden auf ihren Auftritt im nächsten Frühjahr.


Manche Frühblüher wie Kriechender Günsel, Waldmeister, Bingel- und Lungenkraut behalten ihre Blätter auch später im Schatten des belaubten Waldes bei. Dann beträgt der Anteil des bis zur Krautschicht dringenden Sonnenlichts nur noch rund zwei Prozent der Gesamteinstrahlung. Diese Pflanzen stellen ihren Stoffwechsel entsprechend um und können auch in der lichtarmen Zeit ausreichend Photosynthese betreiben, um die für sie lebenswichtigen Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette zu produzieren.

Nicht nur Insekten, auch der Mensch kann einige frühblühende Kräuter nutzen. So sind die Vitamin-C-reichen Blätter des Scharbockskrauts als Salat genossen eine gesunde Frühjahrskost. Nach der Blüte ist vom Verzehr allerdings dringend abzuraten, da die Pflanzen dann das giftige Protoanemonin enthalten, das unter anderem Übelkeit und Durchfall verursachen kann. Eine beliebte Erfrischung bei den ersten Grillabenden kann die Maibowle sein, die mit dem typischen Aroma des Waldmeisters versetzt wird. Dazu sollte der Waldmeister vor der Blüte gesammelt werden, denn der geschmacksgebende Inhaltsstoff Cumarin ist leicht giftig und sein Gehalt in der Pflanze vor der Blütezeit noch nicht so hoch.


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