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Der Moorochse

Heimlicher Schilfbewohner Rohrdommel

Den Namen „Rohrdommel“ hat schon jeder gehört. Aber längst nicht jeder hat schon eine Rohrdommel gehört. Dabei haben wir das große Glück in einem Bundesland zu leben, in dem immer noch in jedem Frühjahr der tiefe, dumpfe Laut aus Schilfflächen ertönt.

Große Rohrdommel - Foto: NABU/Tom Dove

Große Rohrdommel - Foto: NABU/Tom Dove

Der eindrucksvolle, mitunter schon im ausgehenden Winter zu vernehmende Ruf der Männchen ist nicht besonders laut. Er ist aber so tief und eindringlich, dass er bis zu fünf Kilometer weit hörbar ist. Wie ein Nebelhorn soll er klingen. Viele fühlen sich auch an das Pusten über die Öffnung einer leeren Weinflasche erinnert. Nur aus der Nähe hört man den einatmenden Anfangston „Uh-Hump“.

Diese Balzrufe kann man von Mitte Februar bis in den Juni hören, nur selten später. Sie werden in der Regel 3-8mal mit 2-3 Sekunden Abstand wiederholt, bevor wieder für einige Zeit Ruhe ist. Über das restliche Balzverhalten ist so gut wie nichts bekannt. Die Männchen verteidigen oft große Reviere in denen sie sich mit mehreren Weibchen verpaaren. Das heißt aber nicht, dass es sich bei jedem Dommelruf gleich um einen Brutvogel handelt. Schließlich rufen auch unverpaarte Männchen.


Sicherheit durch Pfahlstellung

Eine Rohrdommel zu Gesicht zu bekommen ist ein äußerst seltener Glücksfall, der nur wenigen Menschen vergönnt ist. Auch wenn der Moorochse immer seltener wird: Er ist weitaus häufiger zu hören als zu beobachten. Wer dennoch eine Rohrdommel fliegen sieht, kann ihr die Verwandschaft zum Graureiher ansehen. Wie dieser zieht sie im Flug den Hals ein. Der scheue Vogel brütet versteckt in ausgedehnten, wasserständigen Rohr- und Schilfgebieten. Dabei dürfen die Pflanzen nicht zu dicht stehen, damit sich die bis zu 80 cm große Dommel wohlfühlt und frei bewegen kann. Sie ernährt sich vor allem von Fischen, Fröschen, Molchen und Wasserinsekten. Bei Gelegenheit erbeutet sie auch Kleinsäuger, Kleinvögel oder Reptilien.

Bekannt ist die Pfahlstellung, welche die Rohrdommel bei Gefahr einnimmt. Sie macht sich dabei ganz lang und reckt Kopf und Schnabel in die Höhe. Zudem simuliert sie durch leichtes Hin- und Herwiegen sogar den Wind im Schilf. Dieses Verhalten und ihr gelbbraunes Gefieder sorgen für die perfekte Tarnung.


Bestandesrückgang durch Lebensraumzerstörung

Große Rohrdommel - Foto: Lutz Döring

Große Rohrdommel - Foto: Lutz Döring

Die Rohrdommel ist heute noch in der Mecklenburgischen Großseenlandschaft sowie im Neustrelitzer Kleinseenland verbreitet. Dennoch ist ihr Bestand in der Vergangenheit auch bei uns stark zurückgegangen. War früher einmal fast jeder geeignete Brutplatz besetzt, wird der Lebensraum für die Rohrdommel heute zunehmend knapper. Schilfsterben und Trockenlegungen führten in der Vergangenheit zum Verlust etlicher Reviere. Für die verbliebenen Tiere geht heute die größte Gefahr von der immer stärkeren Gewässernutzung durch Freizeitaktivitäten und das Befahren der Schilfgürtel mit Booten aus.

Außerhalb der Brutzeit verfolgen die lückig in Europa verbreiteten Rohrdommeln unterschiedliche Strategien. Die niederländischen und westeuropäischen Brutvögel ziehen wohl größtenteils nicht oder nur über kurze Entfernungen. In Gegenden mit strengeren Wintern hingegen legen die Vögel zum Teil weite Entfernungen zurück. Eine beringte schwedische Rohrdommel wurde etwa 2.000 km von ihrem Brutplatz entfernt in Spanien nachgewiesen. Überwinternde Rohrdommeln hat man sogar im nördlichen Zentralafrika beobachtet.

In Mecklenburg-Vorpommern versuchen alljährlich Rohrdommeln zu überwintern. Bei solchen „Winterausharrern“ führen jedoch lange, kalte Winter wie der jetzige zu hohen Verlusten. Die Population kann sich nur schwer erholen, weil der Lebensraum des Schilfbewohners nicht ausreichend geschützt wird.


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